In der 13. Kalenderwoche 2017 veröffentlicht

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Rücksichtslose Baumfällarbeiten
an der Parkanlage Schloss Buseck

Der Vorstand des SPD Ortsvereines Bubach-Calmesweiler-Macherbach hat sich in der vergangene Woche aus aktuellem Anlass in seiner Sitzung mit dem Thema "Radikaler Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern entlang des Parks von Schloss Buseck" befasst.

Leider so nicht mehr! Diese Bäume fehlen schmerzhaft entlang der Parkanlage
Auch diese gesunden Buchenbäume hatten keine Chance
Radikal Hecken und Bäume abgeschnitten!

Dabei kam er zu folgendem Ergebnis:

Beim Baum- und Heckenschnitt sollte die Natur nicht unnötig geschädigt werden. Bäume und Hecken erfüllen wichtige Schutzfunktionen für Boden, Flora und Fauna. Baum und Hecken sind Artenschutz und beide bieten Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen - auch im Park von Schloss Buseck. Die Tiere zogen dort ihren Nachwuchs groß, fanden darin eine gute Versteckmöglichkeit und zogen sich im frischen Grün auch mal zum Schlafen zurück und erfreuten die Menschen mit ihrem Gesang

Das Schneiden von Bäumen und Hecken

Ausnahmen beim Schneiden der Hecken und Bäume bilden insbesondere schonende Form- und Pflegeschnitte, bei denen lediglich der jährliche Zuwachs entfernt werden sollte. Nicht zuletzt sind Gebüsche und Bäume ein gestaltendes Element innerhalb eines Dorfes.

Von rücksichtvollem Zurückschneiden keine Rede!

Beim Anblick unserer Bilder kann von Pflege, rücksichtsvollem Zurückschneiden, Formgestaltung und Erhaltung des gesamten Ambientes überhaupt nicht geredet werden. Wer sich bei diesen Bildern als zuständige/er Sachverständigte/er mit der Bemerkung unter dem "Mäntelchen" dies sei aus Sicherheitsgründen notwendig gewesen und die Hecken seien auf "den Stock zurückzuschneiden" und den Auftrag und die Genehmigung hierfür erteilt hat, hat für Hege, Pflege, für unsere Natur und Gestaltung insbesondere im innerörtlichen Raum nichts übrig. Wenn Gefahren von den gesunden Bäumen ausgegangen sein sollten, (wovon wir absolut nicht ausgehen) hätte es sicherlich Möglichkeiten gegeben, diese Gefahren auch mit einem mäßigen Rückschnitt zu erreichen nach der Devise: "Wo ein Wille, da ein Weg!"

Bäume ohne Rücksicht auf Verluste gefällt!

So wurden gesunde, kräftige, schöne und bis zu 80 Jahre (?!) alte Buchenbäume ohne Rücksicht auf Verluste einfach umgelegt oder sollten finanzielle Interessen eine Rolle gespielt haben? Die Dorfmitte von Calmesweiler und insbesondere der Park von Schloss Buseck wurden so radikal ihrer Identität beraubt und auf unzumutbare Art und Weise verschandelt. Dadurch wurde die Dorf- und Lebensbensqualität erheblich gemindert, was durch nichts zu entschuldigen ist.

Nicht nur in Calmesweiler - auch in Macherbach

Auch die Bäume am Denkmal in Macherbach - einfach weg!

Das Gleiche gilt für den "Rückschnitt" am Denkmal und an der Brunnenanlage in Macherbach. Der Verlust der Bäume im öffentlichen Raum entwertet die Dorfnatur. Der Baumbestand an Straßen, Wanderwegen und in Grünanlagen darf nicht nur in Bubach-Calmesweiler und Macherbach zurückgehen sondern auch in der gesamten Gemeinde! Jeder gefällte Baum muss zumindest durch eine Neupflanzung ersetzt werden. Wir fordern alle Verantwortlichen dazu auf, dies künftig auch unter dem Aspekt von mehr Lebensqualität zu berücksichtigen - oder wir werden nicht nur baum- sondern auch sprachlos.

Rückblick

Bei der ganzen Aktion kommt ein Widerspruch zu tage. Auf der einen Seite hat unser Gartenbau- und Rosenverein in der Vergangenheit in vielen Aktionen unter erheblichem personellen und ideellem Aufwand und mit finanzieller Hilfe - auch mit Unterstützung der Gemeinde - unter Leitung des unvergessenen "Rosen-Theo" in vielen Teilen unserer Gemeinde Aufforstungen durchgeführt - auf der anderen Seite wird entlang unserer Straßen, auf Wanderwegen und Nebenstraßen in den letzten Jahren rücksichtslos abgeholzt unter dem Motto "Koste es was es wolle!" Ist damit unserem Lebensraum Dorf geholfen? Wir glauben nicht .

 

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