In der 50. Kalenderwoche 2016 veröffentlicht

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SPD-Gemeinderatsfraktion informiert über
Sportstättenentwicklung in der Gemeinde

Sport sollte für die Menschen ein wichtiger Bestandteil der Lebensführung sein. Es gibt viele Möglichkeiten, sich aktiv sportlich zu betätigen - so auch in Vereinen und auch in Fußballvereinen - und was ist mit anderen sport- und kulturtreibenden Vereinen??

Wahlgeschenke nur für Fußballer - ohne Augenmaß

Wenige Tage vor der Wahl des Landrates im Kreis Neunkirchen im November 2015 besuchte der Innenminister Klaus Bouillon 3 Fußballvereine in der Gemeinde Eppelborn und versprach ihnen jeweils 150.000 Euro zum Bau eines neuen Sportplatzes - also 450.000 Euro für 3 Fußballvereine in der Gemeinde. Dazu erhöhte er noch den Anteil der Sportplanungskommission für Humes auf 65.000 Euro!! Tolle Sache - toller Schachzug!! Aber - dann kam die erste Einschränkung: Aufgrund einer Anfrage der Gemeinde bei Herrn Bouillon ließ dieser schriftlich mitteilen, dass zunächst ein Sportstättenentwicklungskonzept für die Gemeinde erstellt und der Sportplanungskommission vorzulegen ist.

Die Zuschüsse könnten erst nach Vorlage der erforderlichen Antragsunterlagen einschließlich des Sportstättenentwicklungskonzeptes durch die Sportplanungskommission geprüft und gegebenenfalls gewährt werden.

Humes - Voraussetzung ist ein Sportstättenentwicklungskonzept

Im Januar 2016 wurde schließlich vom Gemeinderat die Erstellung des Sportstättenentwicklungskonzeptes - nur für Fußballvereine - beschlossen. Nach umfangreichen Untersuchungen zu den einzelnen Fußballvereinen (Anzahl der Mitglieder, Struktur, Alter, Anzahl der Mannschaften, Zustand der Sportplätze und Gebäude und Entwicklung der Vereine in den nächsten Jahren) wurde nun das Sportstättenentwicklungskonzept dem Gemeinderat vorgelegt. Die Ergebnisse haben wohl viele überrascht - für Insider war dies aber offenbar zu erwarten: Humes und Habach haben bei den Untersuchungen schlecht abgeschnitten. Dies liegt im Wesentlichen an der Mitgliederstruktur bzw. - entwicklung. Aufgrund der vorausberechneten Mannschaftszahlen steht eine Auslastung der Sportanlage Humes infrage. Zudem stellt das Gutachten fest, dass aus der Sicht der Minimierung des Risikos von Fehlinvestitionen die Sanierungsentscheidung in der Verantwortung des Vereins liegt - unter Ausschluss der Unterstützung von Sanierungs- und Baumaßnahmen durch die Kommune.
Aus Sicht der Entwicklungsperspektive für den Ort Humes sollte die Sanierung so gestaltet werden, dass künftig eine multifunktionale Nutzung möglich ist - ob als Ausweichanlage für andere Vereine oder zur Nutzung von Privatpersonen.

Sportstättenentwicklungskonzept auch für andere Fußballvereine

Im Weiteren gibt das Sportstättenentwicklungskonzept auch für andere Fußballvereine eine Bewertung ab, ohne jedoch für einzelne Maßnahmen eine konkrete Reihenfolge festzulegen.
Wenn nun Kommunalpolitiker - möglicherweise im Vorwahlkampf zur Landtagswahl - Stimmung machen, ohne dass zunächst mit allen Vereinen geredet und im Gemeinderat Richtlinien und eine mögliche Reihenfolge für Zuschüsse festgelegt wurden, dient es nicht der Sache.
Wir haben in der Gemeinde nicht nur Fußballvereine, die Anträge auf Förderung gestellt haben. Auch die gemeindeeigenen Hallen sind Sportstätten für viele aktive Menschen und diese Sportstätten können nach den Richtlinien auch durch die Sportplanungskommission gefördert werden.

Die Gemeinde kann nur beschränkt Mittel zur Verfügung stellen

Die Verwaltung wird sich schnellstmöglich sowohl mit dem Sportverein Humes als auch mit den anderen Fußballvereinen an einen Tisch setzen, um Möglichkeiten der Finanzierung aller Sportstätten zu besprechen.
Im Jahr 2017 werden uns - so ist die Prognose - für die gesamte Gemeinde neben den bisher beschlossenen Investitionen (z. B. Kita Dirmingen, Kita Wiesbach u. a.) Finanzmitteln in Höhe von 300.000 - 400.000 € für alle anderen Maßnahmen, von der Straßensanierung über Schulgebäude bis hin zu Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur in den Orten zur Verfügung stehen.

Da kann unsere Gemeinde nur in einem beschränkten Rahmen Gelder an die Fußballvereine geben. Auf jeden Fall müssen die Vereine, die Zuschüsse von der Gemeinde haben möchten, eine Kostenberechnung und einen Finanzierungsplan für die Baumaßnahme vorlegen. Hierbei sollten auch eigene finanzielle Mittel zur Realisierung der Maßnahme eingeplant sein.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die SPD-Gemeinderatsfraktion wünscht allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und für das kommende Jahr viel Gesundheit und Glück!!

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