In der 40. Kalenderwoche 2016 veröffentlicht

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Einzelhandelskonzept - Zentraler Versorgungsbereich
Mehrheit gegen Versiegelung der grünen Wiese!!!

Ein Beitrag der SPD-Gemeinderatsfraktion

Eine Bebauung in Wiesen, Auen und Überschwemmungsgebieten sollte künftig unterbleiben !!

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung mehrheitlich beschlossen, den zentralen Versorgungsbereich (ZVB) so festzulegen, wie er von den Fachleuten vorgeschlagen worden war.

Während im Einzelhandelskonzept

der Zentrale Versorgungsbereich vom Güterbahnhof (Fa. Pink) bis in die Rathausstraße reicht, legten die Fachleute im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) den Bereich noch kleiner und nur auf den zentralen Ort beschränkt fest.

Die Verwaltung sah
in der Variante des Einzelhandelskonzeptes, die einen großen Teil der Gewerbetreibenden in der Ortsmitte umfasst, die notwendige und gleichzeitig auch ausreichend bemessene Größe für den Zentralen Versorgungsbereich.Die Fläche aus dem ISEK-Konzept befindet sich innerhalb dieses größeren Versorgungsbereiches.

Der Ortsrat Eppelborn
hatte den ZVB noch größer beschlossen, so dass er bis ca. 150 m hinter die Firma Pink reichte, bis unmittelbar hinter die Häuser in der Dirminger Straße. Damit hätte hier auf der grünen Wiese eine Fläche von gut 10.000 - 15.000 Quadratmeter versiegelt werden können.
Die Entfernung vom Marktplatz bzw. vom Wasgau bis zu diesem neuen Gewerbebereich außerhalb des Eppelborner Ortszentrums beträgt dann gut 200 - 300 Meter - keine Entfernung, die man gerade mal zu Fuß zurück legt.
In der Sitzung jedoch kamen offenbar auch den Befürwortern der grünen Wiese Bedenken, so dass sie kurz vor der Abstimmung den Bereich auf der grünen Wiese nochmals verkleinerten. Dieses Verhalten zeigt aus unserer Sicht, dass die Vergrößerung des ZVB auf die grüne Wiese, wie er im Ortsrat Eppelborn beschlossen worden war, offenbar doch nicht richtig durchdacht war.
Aber auch diese Variante bekam bei der geheimen Abstimmung keine Mehrheit.

Aus unserer Sicht müssen wir
bei der Entwicklung von Eppelborn die Stärkung der Gewerbetreibenden und die Entwicklung der Ortsmitte in den Vordergrund stellen und durch eine Ausweitung des ZVB nicht noch die Leerstände fördern. Denn wenn ALDI nicht in den Penny-Markt investiert, bleibt dort ein Leerstand und die Gewerbefläche im BigEppel muss nach dem Auszug von ALDI auch erst mal wieder vermarktet werden.
Garnicht daran zu denken, wenn auch LIDL oder ein sonstiger Discounter auf die grüne Wiese nachziehen würde.
Darüber hinaus müssen wir auch alles versuchen, die Fläche gegenüber dem BigEppel attraktiv zu gestalten und zu beleben.
Und für Eppelborn wird es für die Zukunft wichtig sein, vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung - weniger Einwohner bei einem höheren Durchschnittsalter - einen Zentralen Versorgungsbereich zu schaffen und zu gestalten, der den Belangen der Bevölkerung vor Ort entgegen kommt. Dazu gehören auch Parkplätze dort wo sie zumindest zeitweise gebraucht werden z. B. im Bereich des BigEppel und an anderen Stellen in der Ortsmitte - wie z.B. im Bereich des Kirchplatzes.

Enttäuschend war aber, dass sich der Gewerbevereinsvorsitzende
von Eppelborn in der gesamten Zeit, in der das ISEK und auch das Einzelhandelskonzept in Orts- und Gemeinderat wie auch in öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltungen über 1 Jahr diskutiert worden ist, nicht ein einziges Mal u. a. öffentlich in diesen Veranstaltungen zu Wort gemeldet hat. Ein Gewerbevereinsvorsitzender, der bis 1 Tag vor der entscheidenden Abstimmung im Gemeinderat schweigt und dann kein eindeutiges Votum für das Gewerbe in Eppelborn abgibt, der versteht sein Amt falsch. Die großen Discounter brauchen keinen Gewerbeverein um sich in einem Ort durchzusetzen.

Nach dem mehrheitlichen Beschluss
zum ZVB im Gemeinderat müssen nun noch die Träger öffentlicher Belange (zuständige Fachbehörden, Ministerien, IHK u. a.) angehört werden, die aus ihrer fachlichen Sicht den Mandatsträgern weitere Hinweise für die abschließende Beurteilung und Bewertung des ZVB geben können.

Was die Zuhörer bzw. Zuschauer offenbar verwunderte
war, dass die Kirmes in Eppelborn so gut wie gar nicht mehr erwähnt worden war - offenbar hatte es sich bereits herum gesprochen, dass der Eppelborner Pfingstkirmes ein neues Konzept auch gut tun würde. Und ein solches hatte die Verwaltung auch schon in der Schublade. zurück zu Aktuelles

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