In der 38. Kalenderwoche 2016 veröffentlicht

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Einzelhandelskonzept - Zentraler Versorgungsbereich

Eine Versiegelung der Talflächen führt zu katastophalen Auswirkungen - so wie hier in Dirmingen. Das kann doch nicht gewünscht werden?

Zukunft gestalten - keine weitere Versiegelung der grünen Wiese!!!

Bei der aktuell geführten Diskussion um ISEK und das Einzelhandelskonzept geht es darum, den innerörtlichen Bereich in Eppelborn zu stärken, attraktiver zu gestalten und Eppelborn und dem Einzelhandel ein attraktives Zentrum zu bieten.

Hierbei sind Umwandlungen von Leerständen
z. B. zu Wohnraum ebenso notwendig und sinnvoll, wie gemeinsame Maßnahmen mit dem Gewerbe zur positiven Ausgestaltung der Geschäftsbereiche - wie z. B. Beleuchtungskonzepte.

Hierzu ist ein Zentraler Versorgungsbereich (ZVB) festzulegen
der sich nach dem Baugesetzbuch aus den planerischen Festlegungen und den örtlichen Verhältnissen ergibt. Im Einzelhandelskonzept ist zu dem geplanten Projekt auf der grünen Wiese (ALDI) geschrieben, dass dies aus städtebaulicher Sicht nicht befürwortet werden kann. Aufgrund der nicht integrierten Lage und der zu erwartenden Umsatzumlenkungen aus dem Zentralen Versorgungsbereich wird dieses Vorhaben die städtebauliche Funktionsfähigkeit des ZVB erheblich stören.

Im Einzelhandelskonzept ist ausgeführt,
dass Flächenpotenziale für eine ergänzende Entwicklung des Zentralen Versorgungsbereiches auf dem nördlich gelegenen Festplatz, dem Penny-Leerstand und möglicherweise im Bereich des Big-Eppel Parkplatzes sind. Hier nun die grüne Wiese, ein Bereich, der als Überschwemmungsgebiet festgelegt ist, als ideale Lösung anzupreisen, grenzt schon an Überheblichkeit und Abenteuerlust!!

Neue Bauvorhaben in einem festgesetzten Überschwemmungsgebiet
sind nach § 78 (1) Wasserhaushaltsgesetz untersagt.
Viele Eppelborner wissen, dass der innerörtliche Bereich einen sehr hohen Grundwasserstand hat. Wenn man nun in der grünen Wiese eine Art Hinterhofbebauung und damit eine zusätzliche Versiegelung fordert, dann darf man sich später nicht über die Folgen wundern:
Mit einem neuen Gewerbegebiet auf der grünen Wiese werden mindestens 10.000 qm zusätzlich versiegelt.
Ein mittelstarker Regenschauer hat eine Intensität um 5 l/h, ein Starkregen um 30 l/h. Dies bedeutet, dass bei einem mittelstarken Regen 5 Liter auf einem Quadratmeter ankommen und abgeleitet werden müssen. Das sind bei einer versiegelten Fläche von 10.000 qm also 50.000 Liter Wasser - bei einem Starkregen sind dies aber bereits 300.000 Liter Wasser, die nicht auf der grünen Wiese versickern können, sondern durch Abwasserrohre abgeleitet werden müssen. Welche Folgen können durch dieses schnell abfließende Wasser entstehen??

Wer für die grüne Wiese eine Gewerbefläche gefordert,
der sollte bedenken, dass hierzu auch eine Ausweisung als Sondergebiet Gewerbe notwendig ist.
* Welche Maßnahmen muss der Bauherr treffen, um in einem solchen Feuchtgebiet Standsicherheit zu haben?
* Darüber hinaus muss hinterfragt werden, welche Kosten bei der Neuausweisung und dem Bau eines zusätzlichen Gewerbegebietes auf die Gemeinde zukommen?
* Wer wird für die Unterhaltung dieser Verkehrsflächen aufkommen?
* Wie wird sich der Verkehr im Einmündungsbereich am Alten- und Pflegeheim entwickeln?

Dem allem steht gegenüber, dass ein kleiner Teil der Parkfläche im nördlichen Teil für die Eppelborner Kirmes nicht mehr zur Verfügung steht. Hier muss die Frage erlaubt sein, wie lange die Eppelborner Kirmes noch so stattfinden wird.

Nicht nur in anderen Orten und Städten - auch in Eppelborn haben Schausteller nicht mehr den erwarteten Umsatz gehabt. Und wir alle wissen - neue Konzepte und neue Köpfe können auch der Eppelborner Kirmes wieder etwas Frische verleihen!!!
Warum z. B. sollte man für die Kirmes nicht auch mal die Fußgängerzone mit einbinden - oder auch den Bereich bis zur Bahnhofstraße/Pizzeria!!?
Hier ist auch Kreativität gefordert, damit nicht nur die Ortsmitte Eppelborn sondern auch die Kirmes in Eppelborn gestärkt wird!!!!

Aber eine zusätzliche Versiegelung eines Überschwemmungsgebietes, die Schaffung bzw. der Erhalt von Leerständen (Penny-Markt), eine Verschärfung der Verkehrssituation im Bereich des Alten- und Pflegeheimes und enorme Zusatzkosten zur Anlegung eines Gewerbegebietes sind für uns keine zukunftsorientierte Lösung!!!

Vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung in Eppelborn, die bis 2030 auf 14500 Menschen sinken wird, dem sich ändernden Kaufverhalten und den vermehrt auftretenden Leerständen innerhalb der Orte sind integrierte Gewerbeflächen die einzig vernünftige Lösung!!

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