In der 33. Kalenderwoche 2015 veröffentlicht

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Internet-Shitstorm nach Gewalttat im Brühlpark
schadet vorbildlicher Integrationsarbeit

Mit großer Betroffenheit haben wir von dem schrecklichen Vorfall im Dirminger Brühlpark in der vergangenen Woche erfahren. Ein 60 jähriger Bürger wurde während einer Auseinandersetzung mit einem in Dirmingen lebenden Asylbewerber schwer verletzt. Die Polizei hat umgehend ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wir leben in einem funktionierenden Rechtsstaat und müssen darauf vertrauen, dass die Polizei den Sachverhalt schnell aufklärt und der vermeidliche Täter rechtsstaatlich verfolgt wird. Unser Mitgefühl gilt natürlich dem schwerverletzte Opfer und dem in den Vorfall einbezogene Mädchen. Wir wünschen gute Besserung und schnelle Genesung. Auch wenn die Dinge scheinbar völlig klar auf der Hand liegen müssen wir die Ermittlungen der Polizei abwarten. Schockiert hat uns jedoch was unmittelbar nach dem schrecklichen Vorfall im Brühlpark im Internet passierte. In den sozialen Netzwerken wurde eine rassistische Hetzjagd eröffnet die seines gleichen sucht. Im Netz herrschte blanker Hass und vielerorts wurde sogar der Aufruf zu weiteren Straftaten gefordert. Dies kann niemals im Interesse der betroffenen und geschädigten Familien gewesen sein. Die vermeintliche Tat eines einzelnen Menschen hat nichts mit seiner Herkunft oder seiner Nationalität zu tun. Der Internet-Shitstorm in den sozialen Netzwerken hat dem armen Opfer in keinster Weise geholfen. Auch Politiker aller Parteien wurden im Internet angegriffen und wegen ihrer aktuellen Integrationspolitik kritisiert. Wir,von der Dirminger SPD, halten dennoch hart am Kurs fest.Unser Land braucht eine gesunde Einwanderungspolitik und den Blick für das Wesentliche, die Menschlichkeit. In Dirmingen betreiben zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfern wichtige Integrationsarbeit. Während vielerorts nur geschrieben und verurteilt wurde, suchte unser Ortsvorsteher Manfred Klein und die Dirminger SPD das offene Gespräch. Auch bei den in Dirmingen lebenden Flüchtlingen herrscht nach den jüngsten Vorfällen Angst und Verzweiflung. Wir alle sollten den Dialog und das Miteinander suchen. Probleme und Gewalttaten gibt es überall in aller Herren Länder.

Dirmingen leistet vorbildliche Integrationsarbeit

In unserem Heimatort gibt es zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die sich aktiv um die Belange der in Dirmingen lebenden Flüchtlinge kümmern. In keinem Ortsteil in der Gemeinde Eppelborn gibt es mehr Flüchtlinge als in unserem Heimatort. Auch die evangelische Kirchengemeinde Dirmingen beteiligt sich aktiv an der Integration der Flüchtlinge.Unsere Vereine und Organisationen packen mit an und und stellen sich den bevorstehenden Aufgaben. Als jüngsten Beispiel dient hier die Geschichte des Syrers Mohammed al Shami der mit der Veröffentlichung seines Namens und seiner Daten einverstanden ist. Seit 3 Monaten spielen Mohammed und zwei weitere syrische Flüchtlinge bei den“Alten Herren“ des SV Dirmingen Fußball. Die drei Männer wurden phantastisch in das bestehende Mannschaftsgefüge integriert. Am vergangenen Wochenende fand das diesjährige AH Turnier im heimischen Belkerstadion statt. Mohammed al Shami und sein Syrischer Freund leisteten 3 Stunden wertvolle Dienstleistungen für den Verein. Auch unser Ortsvorsteher Manfred Klein findet das dieses Beispiel des Syrers Mohammed al Shami Schule machen sollte. Hass im Netz, überwältigende Hilfsbereitschaft im Ort. Wie passt das zusammen ? Im Zuge der großen Zahl von Flüchtlingen, die Schutz in Deutschland suchen, gehen die Reaktionen in unserem Land auseinander. Die Politik muss umgehend große Zeichen setzten.Darum bekräftigte die SPD auch ihre Forderung nach deutlich mehr Geld vom Bund für Länder und Kommunen.Scha?tzungsweise u?ber 400.000 Flüchtlinge werden 2015 in Deutschland Schutz suchen. Einige von Ihnen werden fu?r immer bleiben. Es ist in unserem gemeinsamen Interesse, dass sie sich schnell und gut integrieren. Viele von ihnen sind sehr gut ausgebildet und wollen ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Mohammed al Shami zum Beispiel ist Anästhesist. Die in Dirmingen lebenden Flüchtlinge sind gut ausgebildet. Alles Fremde wirkt im ersten Moment beängstigend. Wir müssen alle Vorurteile ablegen und dem Guten eine Chance geben. Die in Dirmingen lebenden Flüchtlinge haben Bedrohung,Verlust und Angst erfahren.Wir sollten ihnen helfen ein neues Leben aufzubau

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